Weihesakramente

Pastorale Leitlinien zur Förderung der Berufungen zum Priesteramt

Die Situation der priesterlichen Berufungen ist heute in der Welt sehr unterschiedlich. Sie ist von Licht und Schatten gekennzeichnet. Während man in der westlichen Welt dem Problem des Rückgangs der Berufungen begegnet, erlebt man in den anderen Kontinenten – trotz häufig beschränkter Mittel – ein viel versprechendes Wachstum an Priesterberufungen.

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In den traditionell christlichen Ländern bestimmen der besorgniserregende Rückgang der Zahl der Priester, der Anstieg ihres Durchschnittalters und die Frage nach der Neuevangelisierung das Entstehen einer neuen kirchlichen Situation. Auch der Geburtenrückgang trägt zur Verringerung der Berufungen zu einer besonderen Weihe bei. Das Leben der gläubigen Katholiken leidet an den Folgen des zügellosen Strebens nach materiellen Gütern und des Rückgangs der religiösen Praxis, die von mutigen, verbindlichen und im Evangelium gründenden Entscheidungen abhalten. Papst Benedikt XVI. drückt es so aus: «Gerade in unserer Zeit kennen wir das Nein-Sagen der Erstgeladenen sehr gut. In der Tat, die westliche Christenheit, die neuen „Erstgeladenen“, sagen nun weithin ab, sie haben keine Zeit, zum Herrn zu kommen».

So strukturiert und kreativ die Berufungspastoral in Europa und dem Amerikanischen Kontinent auch sein mag, so entsprechen die erzielten Ergebnisse keineswegs dem enormen Einsatz. Und doch sollten neben den schwierigen Situationen, die gewiss mit Mut und Ehrlichkeit zu betrachten sind, auch einige Wachstumssignale wahrgenommen werden, vor allem dort, wo klare und kraftvolle Angebote christlichen Lebens formuliert werden.

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Priesterseminar in Innsbruck: Voraussetzungen für das Studium

Matura oder Studienberechtigungsprüfung

priesterseminar

Die Studienberechtigungsprüfung wird meist innerhalb eines Jahres abgelegt. Um sie absolvieren zu können, bedarf es einer Vorbildung (Propädeutikum in Horn mit Griechisch) und dazu folgender Prüfungen in: Deutsch, Latein, Englisch, Geschichte (meist genügt es, ein geschichtliches Buch zu lesen), zwei Fächer in Theologie. Meist wohnen die Kandidaten in dieser Zeit schon im Priesterseminar.

Ansuchen

Wer in das Priesterseminar eintreten will, muss ein Ansuchen um Aufnahme an den Regens richten. Dieser setzt sich mit den Interessenten zusammen und bespricht alle weiteren Schritte.

Finanzierung

Jeder Seminarist muss einen Seminarbeitrag (ca. 350 Euro pro Monat, zehnmal im Jahr) leisten. Wenn dies nicht möglich ist, werden externe Finanzierungswege gesucht.

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